Wo gibt es aktuell die besten Festgeld-Zinsen?
Die Leitzinsen sind nur etwa zwei Prozentpunkte unter dem höchsten Stand in diesem Jahrtausend und es kann durchaus sinnvoll sein, Geld, über das man in zwei, drei oder fünf Jahren verfügen möchte, nicht auf einem Tagesgeldkonto zu parken, sondern langfristig als Festgeld anzulegen. Derzeit sind die Zinsen für viele Festgeldanlagen bereits rückläufig, aber es gibt immer noch attraktive Angebote.

Wieso Festgeld eine spannende Anlagemöglichkeit ist?
Die Leitzinsen befinden sich derzeit rund zwei Prozentpunkte unter ihrem bisherigen Höchststand in diesem Jahrtausend. Vor diesem Hintergrund kann es für Anleger sinnvoll sein, Kapital, das in einem Zeitraum von zwei, drei oder fünf Jahren benötigt wird, nicht auf einem Tagesgeldkonto zu parken, sondern gezielt in ein Festgeldkonto zu investieren. Während die Tagesgeldzinsen aktuell weiter rückläufig sind, profitieren Sparer beim Festgeld anlegen von einem über die gesamte Laufzeit garantierten Zinssatz.
Ein Festgeldkonto bietet dadurch nicht nur Planungssicherheit, sondern ermöglicht auch den Vergleich unterschiedlicher Laufzeiten und Anbieter im Rahmen eines Festgeld Vergleichs. Auf diese Weise lassen sich stabile Renditen erzielen, die im aktuellen Marktumfeld häufig attraktiver ausfallen als beim Tagesgeldkonto.
Beim Festgeld wird ein bestimmter Betrag für einen vorher vereinbarten Zeitraum angelegt, meistens zwischen einem und zehn Jahren. Während dieser Zeit erhält der Anleger einen festen Zinssatz, der meist höher ist als bei Tages- oder Sparkonten. Ein großer Vorteil von Festgeld ist, dass es eine sichere Anlageform ist. Denn anders als bei Aktien, Investmentfonds oder Anleihen ist das eingesetzte Kapital während der Laufzeit garantiert und es besteht kein Risiko, dass es durch Kursschwankungen oder Marktturbulenzen an Wert verliert. Allerdings ist das Geld während der Laufzeit auch nicht frei verfügbar, sondern kann nur in Ausnahmefällen vorzeitig abgehoben werden.
Derzeit sind die Zinsen für viele Festgeldanlagen bereits rückläufig, aber es gibt immer noch attraktive Angebote. Gleichzeitig befinden wir uns in einem volatilen Zinsumfeld. Es ist möglich, dass die Zinsen sich schnell ändern können, mit einem Festgeldkonto kann man sich den aktuellen Zinssatz für mehrere Jahre sichern. Gerade wenn man in 3 – 5 Jahren einen Autokauf plant, kann das Festgeld eine spannende Möglichkeit sein planungssicher Geld anzusparen.
Beim Festgeld lohnt sich besonders der Blick ins europäische Ausland. Durch die europäische Einlagensicherung sind Beträge bis zu 100.000 Euro durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert.
Hier findet man einen guten Überblick
Wir selbst nutzen die Plattform Weltsparen, um Geld längerfristig anzulegen. Die Plattform vergleicht Tagesgeld und Festgeld bei Banken in Deutschland und Europa. Oft bieten diese Banken höhere Zinsen als herkömmliche Hausbanken. So gibt es zum Beispiel 2,85 Prozent Zinsen für einen Anlagezeitraum von 12 Monaten – hier geht es zum Angebot*.
Aktueller Screenshot aus dem Festgeld-Angebot von raisin.com (19.08.2025)
Klarna aktuell noch mit gutem Angebot
Wer lieber nicht bei einer unbekannten Bank investieren möchte, kann das aktuelle Angebot von Klarna nutzen. Klarna kann man sonst kritisch sehen, da Klarna zum Schuldenmachen verleitet. Mit diesem Zinsangebot ist das schwedische Startup aber wirklich kaum zu schlagen. Wir selber haben hier jeweils Festgeld angelegt – hier geht es zum Angebot*.

Aktueller Screenshot der Festgeldkonditionen von Klarna (21.10.2025)
Auch in Österreich gibt es das Angebot – hier gehts zum österreichischen Angebot.
Attraktives Angebot einer deutschen Bank
Wer nach einer kurzfristigen Festgeldanlage von weniger als 2 Jahren sucht, könnte noch bei der VW Bank* fündig werden. Diese zahlt aktuell 1,90 % Zinsen auf Laufzeiten von 90 – 179 Tagen. Für 180 – 269 Tage erhält man 2,00 % und für 270 – 359 Tage erhält man 2,10 %. Hier geht es zum Angebot*.
Gibt es irgendein Risiko?
Im Grunde ist das Ganze sehr risikoarm. Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro greift die Einlagensicherung der EU, sollte das Bankinstitut in die Insolvenz rutschen. Wichtig ist noch darauf zu achten, dass man keinem Währungsrisiko ausgesetzt ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt daher ein EU-Land im Euroraum.
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Disclaimer: Keine Anlageberatung, hier gezeigte Konditionen können teilweise veraltet sein. Sollte es bereits andere Konditionen geben, freuen wir uns über einen Hinweis in Form eines Kommentars.
[…] und setzt ein starkes Signal in der Finanzbranche. In Deutschland gibt es zumindest beim Festgeld mittlerweile bessere […]